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wiki:bad_salzuflen_schoetmar

Schötmar

Dieses ist die Beschreibung des Bad Salzuflener Ortsteil Schötmar.

Hausstätten- und Höfeliste

Die [Schötmarer Hausstätten- und Höfeliste] umfasst die Hausnummern 1 bis . Dieses ist etwa der Umfang der 1820 existierenden Häuser und Höfe.

Geschichte

Schötmar ist ein Ortsteil von Bad Salzuflen im Kreis Lippe, Nordrhein-Westfalen mit 8758 Einwohnern, von denen Ende 2015 4277 als männlich und 4481 als weiblich registriert worden waren. 1231 wird anlässlich einer Neuordnung der Diözese Paderborn eine Urkunde ausgefertigt, in der es um die Zugehörigkeit von Scutemere (heute Schötmar) geht. In der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts wurde durch die Edelherren zu Lippe eine Burg in Schötmar errichtet die gegen Ende des Mittelalters wieder aufgegeben wurde. Von der als „Nyggenborch“ (Neue Burg) oder im Volksmund „Wewelsburg“ bezeichneten Anlage, die sich in unmittelbarer Nähe zur Kilianskirche befand, sind heute keine sichtbaren Spuren mehr erhalten. 1731 wird Schötmar Amtssitz, und bekommt 1921 die Stadtrechte. Bis zur Eingemeindung war Schötmar der industrielle Mittelpunkt des Umlandes mit einer wachsenden Bevölkerungszahl. Die Tatsache, dass die Kirche dem heiligen Kilian (einem 686 aus Schottland kommenden Missionar) geweiht war, verleitet jedoch zu der Annahme, dass lange vor der urkundlichen Erwähnung, nämlich bereits im 9. Jahrhundert spätestens um 836 die erste Kilianskirche erbaut wurde. Der Name „Schötmar“, der sich über verschiedene Stufen aus Scutemere entwickelt hat, lässt allerdings Rückschlüsse auf eine viel frühere und seither ununterbrochene Besiedlung des Ortes zu. So verweisen Beziehungen zu anderen auf -mar endenden Ortsnamen in Norddeutschland, Belgien, Niederlande und England auf erste Ansiedlungen in vorchristlicher Zeit. Die Vorsilbe „Schöt“ im Ortsnamen Schötmar hängt mit Worten wie Schott (Tor, Riegel) und dem englischen to shut (abschließen) zusammen, was auf eine Mauer, einen Damm im „Meer“, im „Mar“, sprich im Moor oder im Sumpf verweist. Diese Namensbildung zeigt, wie der Übergang über bzw. die Furt durch die Flüsse Bega und Werre bereits in frühester Zeit eine wichtige Bedeutung bekam und zu ersten menschlichen Ansiedlungen oberhalb des Übergangs führte. Auch religiöse Kultstätten wurden dort wohl schon in vorchristlicher Zeit angelegt. Nach der Christianisierung wurde dann die erste Kilianskirche aus Holz oder Stein erbaut. Seit der Reformation ist die ursprüngliche Kilianskirche evangelisch und seit 1604 evangelisch-reformiert. Seit über eintausendzweihundert Jahren bildet sie den Ortskern von Schötmar. Das jetzige „neugotische“ Gebäude stammt aus den Jahren 1850 bis 1854. Im Jahr 1920 wurde Schötmar zur Stadt ernannt.

Am 1. Januar 1969 wird die Stadt Schötmar aufgrund des § 3 des Gesetzes zur Neugliederung des Landkreises Lemgo (Lemgo-Gesetz) mit der bisherigen Stadt Bad Salzuflen und den Gemeinden Biemsen-Ahmsen, Ehrsen-Breden, Grastrup-Hölsen, Holzhausen, Lockhausen, Papenhausen, Retzen, Werl-Aspe, Wülfer-Bexten und Wüsten zur neuen Stadt Bad Salzuflen zusammengeschlossen, die damit Rechtsfolgerin der vorgenannten Städte und Gemeinden ist. Zu dem Datum zählte man in Schötmar 9132 Einwohner = 1867 Einwohner je Quadratkilometer (zum Vergleich Bad Salzuflen gesamt: 479 Einwohner/km²).

Dokumente

Bücher

Karten

Schötmar in der heutigen Struktur als Stadtteil.

Schötmar, siehe Maps:

Verweise

Kreisarchiv Lippe

Stadtarchiv Bad Salzuflen

Heimatverein Bad Salzuflen

Ahnenforschung Kreis Lippe

Auskünfte oder weitere ausführliche Unterlagen in digitaler Form zu einzelnen Höfen erhalten Sie unter:

                  info@westfalenhoefe.de
wiki/bad_salzuflen_schoetmar.txt · Zuletzt geändert: 2019/10/16 13:27 von michael