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wiki:detmold_diestelbruch

Diestelbruch mit Leistrup und Meiersfeld

Dieses ist die Beschreibung des Detmolder Ortsteil Diestelbruch.

Hausstätten- und Höfeliste

Die [Diestelbrucher Hausstätten- und Höfeliste] umfasst die Hausnummern 1 bis . Dieses ist etwa der Umfang der 1820 existierenden Häuser und Höfe.

Geschichte

Diestelbruch ist ein Ortsteil von Detmold, der aus der ehemaligen Gemeinde Leistrup-Meiersfeld hervorgegangen ist und etwa 4 km in östlicher Richtung vom Stadtzentrum entfernt liegt. Diestelbruch ist ein Staatlich anerkannter Erholungsort. Der Ortsteil Diestelbruch setzt sich aus den Ortschaften Leistrup, Meiersfeld und Diestelbruch zusammen. Die benachbarten Detmolder Ortsteile sind Detmold-Nord, Vahlhausen, Niederschönhagen, Oberschönhagen, Schönemark und Remmighausen. Der Name deutet auf ein mit Disteln bestandenes feuchtes Gelände hin. In Urkunden aus dem Mittelalter taucht zunächst der Name Dyselbrok auf, während Leistrup 1394 als Leesentrop bezeichnet wird. Im Jahr 1488 wird Meiersfeld als Tom Eggersfelde erwähnt, später auch als Mekerysfelde. Neben Leistrup waren auch Döringsfeld, Schönemark und der Leistruper Wald im Besitz der Braunschweiger Edelherrn, die jedoch den Bewohnern das Nutzungsrecht als Lehen gegen entsprechende Abgaben überlassen hatten. Die Ackerflächen wurden durch Rodungen erweitert. Im Lauf der Zeit entwickelte sich auf den brachliegenden Flächen ein Baumbestand aus Eichen und Hainbuchen. Die Früchte wurden als Viehfutter (Hudewirtschaft) und die Wiesen als Weide genutzt. Die damals erworbenen Hude- und Mastrechte galten noch bis ins 19. Jahrhundert. Seit der Mitte des 19. Jahrhunderts bestand die Gemeinde Leistrup-Meiersfeld (mit Diestelbruch) im lippischen Verwaltungsamt Detmold. Im Jahre 1911 hatte die Gemeinde insgesamt 632 Einwohner, darunter 333 in Diestelbruch, 281 in Meiersfeld und 18 in Leistrup.

Am 1. Januar 1970 wurde die Gemeinde Leistrup-Meiersfeld in die Kreisstadt Detmold eingegliedert. Ihr größter Teilort Diestelbruch gab dem seitdem bestehenden Detmolder Ortsteil den Namen.

Dokumente

Bücher

Distelbruch Roland Linde

Karten

Diestelbruch in der heutigen Struktur als Stadtteil.

Diestelbruch, siehe Maps:

Verweise

Kreisarchiv Lippe

Stadtarchiv Detmold

Heimatvereine und Museen Detmold

Ahnenforschung Kreis Lippe

Auskünfte oder weitere ausführliche Unterlagen in digitaler Form zu einzelnen Höfen erhalten Sie unter:

                  info@westfalenhoefe.de
wiki/detmold_diestelbruch.txt · Zuletzt geändert: 2019/10/20 21:37 von michael