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wiki:detmold_pivitsheide_v_h

Pivitsheide V. H.

Dieses ist die Beschreibung des Detmolder Ortsteil Pivitsheide V. H. (Vogtei Heiden)

Hausstätten- und Höfeliste

Die [Pivitsheide Vogtei Heidener Hausstätten- und Höfeliste] umfasst die Hausnummern 1 bis , Dieses ist etwa der Umfang der 1820 existierenden Häuser und Höfe.

Geschichte

Pivitsheide V. H. ist ein Ortsteil von Detmold im Kreis Lippe in Nordrhein-Westfalen, der etwa 7 km westlich der Stadtmitte liegt. Das Kürzel „V. H.“ steht für „Vogtei Heiden“, zu der das Dorf früher gehörte. Die Herkunft des Namens „Pivitsheide“ ist umstritten. Er soll entweder vom plattdeutschen „Piuits“ (arme Leute) oder vom Vogel Kiebitz (plattdeutsch „Püiwitk“) stammen, heißt im letzten Falle also „Kiebitzheide“. Der Kiebitz bevorzugt Heidelandschaften wie die Senne. Erwähnt wird der Ort das erste Mal 1617 in den Salbüchern der Vogtei Heiden. Neben Pivitsheide V. H. gibt es auch Pivitsheide V. L., das ebenfalls ein Ortsteil von Detmold ist. Von 1674 bis 1900 befand sich hier eine Papiermühle, danach ein Sägewerk und zwei Möbelfabriken. Heute ist der Teich Ausgangspunkt für Wanderungen durch das Hasselbachtal zum idyllisch gelegenen Donoperteich. Dieser durch den Stau des Hasselbachs entstandene Teich wurde vor dem Dreißigjährigen Krieg auf Geheiß des Landesherrn Simon Heinrich 1683 für die Fischzucht angelegt und nach dem Kammerherrn von Donop benannt. Der Name Hasselbach weist auf die damals hier gezüchteten Senner Pferde hin, denn „Hassel“ bedeutet auf Plattdeutsch „Fohlen“.

Die ehemals selbständige Gemeinde wurde am 1. Januar 1970 nach Detmold eingemeindet.

Dokumente

Bücher

Karten

Pivitsheide V.H. in der heutigen Struktur als Stadtteil.

Pivitsheide, siehe Maps:

Verweise

Kreisarchiv Lippe

Stadtarchiv Detmold

Heimatvereine und Museen Detmold

wiki/detmold_pivitsheide_v_h.txt · Zuletzt geändert: 2019/10/20 23:19 von michael