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wiki:horn_meinberg_kempenfeldrom

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Kempenfeldrom

Dieses ist die Beschreibung des Horn-Bad Meinberger Ortsteil Kempenfeldrom.

Höfeliste

Die [Kempenfeldromer Haus- und Höfeliste] umfasst die Hausnummern 1 bis 68. Dieses ist etwa der Umfang der 1820 existierenden Häuser und Höfe.

Geschichte

Veldrom, Feldrom und Kempen bilden seit der Gemeindereform 1970 eine Ortschaft, die zur Stadt Horn-Bad Meinberg gehört und im nordrhein-westfälischen Kreis Lippe, Regierungsbezirk Detmold, liegt. Im Ort leben gut 830 Menschen (Stand 2005). Historisch gehörte Veldrom, das sich im Tal befindet, zum evangelischen Fürstentum Lippe. Feldrom, das am Eggehang liegt, und das Nachbardorf Kempen waren vor 1970 in der Gemeinde Kempenfeldrom vereinigt und über Jahrhunderte nördlichster Zipfel des katholischen Fürstbistums Paderborn, mit dem sie 1802 an Preußen fielen. Das lippische Veldrom war bis 1922 eine Bauerschaft und von 1922 bis 1969 eine Gemeinde.Um das Jahr 850 wurde die Landschaft – ein Dorf gab es noch nicht – in den Corveyer Traditionen als Drohem erwähnt. In anderen Urkunden finden sich die Namen Druheim und Droheim. 1015 wird die Ursiedlung in den Lippischen Regesten Nr. 26 als Druhem geführt. Sie soll ebenfalls im Güterverzeichnis des Abtes Druthmar von Corvey gelistet worden sein. Im Jahr 1160 schenkte der Bischof von Paderborn einen Teil seines Besitzes, der Truheim hieß, dem Kloster Hardehausen bei Warburg. Dieses errichtete vermutlich auf dem nahegelegenen Mönkeberg – Berg der Mönche – spätestens Anfang des 13. Jahrhunderts den Gutshof Druheim. Anfang des 15. Jahrhunderts gab es eine Glashütte, erste Wohnhäuser und vermutlich eine Töpferei. 1530 nutzte der Landesherr Graf Simon V. zu Lippe das Feld to Drome – oder je nach Schreibweise auch Velde to Drome – als Viehweide. 1533 bauten die Herren – unter Graf Simon VI. – einen herrschaftlichen Viehstall für die gut 200 Ochsen und Pferde. 1564 wurde eine Meierei errichtet, die Grundstein für den Bau weiterer Gehöfte war. Noch im 16. Jahrhundert begann der Bau einer Schule.

Das preußische Kempenfeldrom war bis 1970 eine Gemeinde im Amt Steinheim des Kreises Höxter. Die Gemeindereformer schlugen Kempenfeldrom dann dem Kreis Lippe zu. Der Kreis Höxter erhielt dafür die lippische Exklave Grevenhagen mit Hohenbreden.

Dokumente

Bücher

Karten

Kempenfeldrom in der heutigen Struktur als Stadtteile.

Kempenfeldrom, siehe Maps:

Verweise

Kreisarchiv Lippe und Stadtarchiv Horn-Bad Meinberg

Heimatvereine in Horn-Bad Meinberg

Ahnenforschung Kreis Lippe

Auskünfte oder weitere ausführliche Unterlagen in digitaler Form zu einzelnen Höfen erhalten Sie unter:

                  olafb@westfalenhoefe.de
wiki/horn_meinberg_kempenfeldrom.1571572554.txt.gz · Zuletzt geändert: 2019/10/20 13:55 von olafb