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wiki:niese

Niesen

Dieses ist die Beschreibung des Lügder Ortsteil Niesen.

Höfeliste

Die Niesen Haus- und Höfeliste umfasst die Hausnummern 1 bis , Dieses ist etwa der Umfang der 1820 existierenden Häuser und Höfe.

Geschichte

Eine Schenkungsurkunde von 1031 enthält den ersten Nachweis für den Ort, der hier als Prädium Nisa genannt wird. Das wohl zur Reichsabtei Corvey gehörende Gut fiel später wüst. Seine Örtlichkeit ist unbekannt und wohl nicht mit der des heutigen Dorfes identisch. Im 13./14. Jahrhundert existierte auf dem Gebiet der heutigen Gemarkung Niese die Siedlung „Süthagen“, die südlich des heutigen Dorfes zu suchen ist und noch im 14. Jahrhundert wüst fiel. Süthagen ist urkundlich und durch entsprechende Keramikfunde belegt. 1522 wurde Niese mithilfe der Kreuzbrüder des Klosters Falkenhagen neu gegründet. Der landwirtschaftlich geprägte Ort entwickelte sich bis Anfang des 20. Jahrhunderts nur schrittweise. Erst in den 1920er Jahren gab es durch den Bau von zwei Möbelfabriken Fortschritte. Heute gehört das Dorf in die Reihe jener Orte, die anhaltend Einwohner verlieren und auf dem Wege des Aussterbens sind – bedingt durch Überalterung und ausbleibende Geburten. Berühmtester Sohn des Dorfes war Hermann Korb, der im frühen 17. Jahrhundert Landesbaumeister des Herzogs Anton Ulrich von Braunschweig-Lüneburg war und in der Region in und um Braunschweig verschiedene Kirchen, Schlösser und Adelssitze errichtete.

Die vorher selbständige Gemeinde wurde im Rahmen der Kommunalreform am 1. Januar 1970 eingemeindet.

Dokumente

Bücher

Karten

Niesen in der heutigen Struktur als Stadtteile.

Niesen, siehe Maps:

Verweise

Kreisarchiv Lippe und Stadtarchiv Lügde

Heimatverein und Museum Lügde

Heimatverein Lügde

Auskünfte oder weitere ausführliche Unterlagen in digitaler Form zu einzelnen Höfen erhalten Sie unter:

                  info@westfalenhoefe.de
wiki/niese.txt · Zuletzt geändert: 2019/01/19 17:15 von michael