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wiki:schwaney

Schwaney

Dieses ist die Beschreibung von Schwaney, Ortsteil von Altenbeken.

Höfeliste

Die Schwaney Haus- und Höfeliste umfasst die Hofnummern 1 bis , Dieses ist etwa der Umfang der 1820 existierenden Höfe.

Hauschroniken 1-50

Hauschroniken 51-100

Hauschroniken 101-150

Hauschroniken 151-200

Geschichte

Der heutige Ortsname leitet sich her aus der Bezeichnung Suanecghe. Dabei leitet sich der vordere Teil Suan aus dem niederdeutschen Wort für Schwan ab. Der Schwan war das Wappentier des Paderborner Bischofs Balduin von Steinfurt, der Schwaney im Jahre 1344 kurzzeitig Stadtrechte zubilligte. Der hintere Teil ecghe lässt sich zurückführen auf das Grundwort „egge“, („Schärfe“ oder „Kante“) das dem hochdeutschen „eck“ entspricht (Wie z. B. auch im Namen „Eggegebirge“). Aus: R. Linde „Die Ortsnamen in den Kreisen Paderborn, Höxter und Lippe“ In diesen Zeitraum fällt auch die Errichtung eines bischöflichen Wasserschlosses, das aber bereits 1380 durch eine Fehde innerhalb des Paderborner Landadels wieder zerstört wurde. Danach stand der Ort unter maßgeblichem Einfluss der Ritter des nahe gelegenen Stiftes Heerse, heute im Nachbarort Neuenheerse gelegen. Der Ort wird erstmals 970 unter dem Namen Ecwordinghusen in § 121 des Güterregisters in den Corveyer Traditionen urkundlich erwähnt: „Tradidit Tiadulfus pro Asic et uxore sua et filia XXXIX jugera et I junalem in Ecwardeshusen“ „Für Asic, dess Frau und Tochter übergab Tiadulfus 39 Morgen und ein Tagewerk in Ecwardeshusen“ – H. Küting „Schwaney“ aufgrund der Datierung von Honselmann, Paderborn. Das Ortsbild wurde zwei Mal durch Großbrände, zunächst im Siebenjährigen Krieg (1762) und dann 1895 erheblich verändert. Dem letzten Brand fiel auch die Pfarrkirche zum Opfer. Die heutige, im neugotischen Stil aus heimischen Egge-Sandsteinen errichtete Pfarrkirche St. Johannes Baptist wurde im Oktober 1898 eingeweiht. Sie birgt ein wertvolles Kreuzreliquiar, welches im Jahr 2009 aufwendig restauriert wurde. Schwaney gehörte seit der Gründung zur weltlichen Herrschaft des deutschen Bistums Paderborn, ursprünglich im Herzogtum Sachsen. Ab dem 14. Jahrhundert bildete sich das Territorium Fürstbistum Paderborn (Hochstift) im Heiligen Römischen Reich, darin ab dem 16. Jahrhundert zum niederrheinisch-westfälischen Reichskreis. 1802/03 wurde das Hochstift vom Königreich Preußen besetzt. In napoleonischer Zeit war der Ort Teil des Königreiches Westphalen und dem Kanton Dringenberg unterstellt. Seit 1815 gehörte Schwaney endgültig zum Königreich Preußen, ab 1871 Teil des Deutschen Reiches. 1945–1949 war Schwaney Teil der britischen Besatzungszone, ab 1946 staatlich regiert vom Land Nordrhein-Westfalen bzw. ab 1949 auch durch die Bundesrepublik Deutschland.

Im Rahmen der kommunalen Neugliederung durch das Sauerland/Paderborn-Gesetz wurde Schwaney zum 1. Januar 1975 mit Altenbeken und Buke zur neuen Gemeinde Altenbeken zusammengeschlossen.

Dokumente

Bücher

Karten

Verwaltungsstruktur

  • Vor 1803: Fürstbistum Paderborn
  • Seit 1816: Regierungsbezirk Minden → Kreis Paderborn

Stadtarchiv Altenbeken

Heimatvereine Altenbeken

Heimatverein Schwaney

Auskünfte oder weitere ausführliche Unterlagen in digitaler Form zu einzelnen Höfen erhalten Sie unter:

                  info@westfalenhoefe.de
wiki/schwaney.txt · Zuletzt geändert: 2018/12/13 23:04 von michael