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wiki:kluet

Klüt

Dieses ist die Beschreibung des Detmolder Ortsteil Klüt.

Höfeliste

Die Klüter Haus- und Höfeliste umfasst die Hausnummern 1 bis , Dieses ist etwa der Umfang der 1820 existierenden Häuser und Höfe.

Geschichte

Jerxen-Orbke wurde von zwei Bauerschaften gebildet, die schon in frühchristlicher Zeit den Kirchenzehnten an den Bischof von Paderborn abgeben mussten. Die Erstnennung von Jerxen stammt aus den Jahren 826–867 als Gewerkeshusen. Orbke wurde erstmals 1303 als Andrea de Andorpe erwähnt. Im 13. Jahrhundert wurden die beiden Ortschaften lippisch. Im 18. Jahrhundert gehörten beide Bauerschaften zum Verwaltungsbezirk Vogtei Heiden, einem Nachbarort, der heute zu Lage gehört. Hier gingen die meisten Jerxen-Orbker zur Schule und zur Kirche. Ab 1879 gehörte Jerxen-Orbke zu dem neu gebildeten Verwaltungsamt Detmold. Die erste Karte von Jerxen-Orbke stammt aus dem Jahr 1728. Sie wurde von dem damaligen Hofmaler und Landvermesser Johann Christoph Friemel angefertigt. Die Karte zeigt vier Höfe am Oetternbach und sieben weitere Höfe am Werreufer. Der älteste Hof ist der Brinkmeyer-Hof in Jerxen mit der damaligen Nr. 1 als Hausnummer (heute: Klüter Straße 20). Im Jahr 1328 wurde er in den Lippischen Regesten erstmals als Brynkhof erwähnt. Zehn der ursprünglichen elf Bauernhöfe bestehen noch heute. Einige besitzen kunstvoll gestaltete Torbogen-Inschriften und stehen unter Denkmalschutz. Sie liegen an der heutigen Orbker und Klüter Straße. An der Orbker Straße befindet sich der ehemalige Hof von Kaup, später Meierherm. Heute wird die restaurierte Hofstelle durch die AGA GmbH genutzt, eine Initiative, die dort rund 60 Arbeitsplätze und Betreuung für psychisch Erkrankte anbietet. 1889 erhielt Jerxen-Orbke eine eigene Schule, an der heutigen Lageschen Straße. Der erste Hauptlehrer war Heinrich Schacht, ein bekannter Ornithologe (s. unten). Die Schule wurde aufgrund der steigenden Schülerzahlen mehrmals erweitert. Das alte Schulgebäude wird heute als Dorfgemeinschaftshaus von den Vereinen genutzt.

Die Gemeinde wurde um 1900 in Jerxen-Orbke umbenannt. Am 1. Januar 1970 wurde Jerxen-Orbke in die Kreisstadt Detmold eingegliedert und verlor damit die Selbstständigkeit als Gemeinde.

Dokumente

Bücher

Karten

Jerxen-Orbke in der heutigen Struktur als Stadtteil.

Jerxen-Orbke, siehe Maps:

Verweise

Kreisarchiv Lippe

Stadtarchiv Detmold

Heimatvereine und Museen Detmold

Ahnenforschung Kreis Lippe

Auskünfte oder weitere ausführliche Unterlagen in digitaler Form zu einzelnen Höfen erhalten Sie unter:

                  info@westfalenhoefe.de
wiki/kluet.txt · Zuletzt geändert: 2019/01/27 12:28 von michael