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wiki:lippe_horn-bad_meinberg

Horn - Bad Meinberg

Horn - Bad Meinberg

Dieses ist die Beschreibung der Stadt Horn-Bad Meinberg mit ihren früheren Dörfern und Bauerschaften, den ihnen folgenden Gemeinden und den Kirchengemeinden (Kirchspielen).

Bauerschaften

Die x Bauerschaften mit ihren Höfen und Hausnummern etwa im Umfang von 1820.

Haus- und Höfeliste

Geschichte

Der Ort Meinberg wurde erstmals 978 erwähnt. Unter der Bezeichnung „curia meginbergen“ wurde in diesem Jahr der erst 1960 abgerissene Meierhof aufgeführt. Als Heilbad fand Meinberg 1676 Erwähnung, als Andreas von Keil (genannt Cunaeus) den Meinberger Gesundbrunnen empfahl. 1762 erhielt Johann Erhard Trampel (1737–1817) von Graf Simon August den Auftrag, die in Meinberg vorhandenen Quellen zu untersuchen und ein Gutachten zu erstellen. Trampel gilt als die treibende Kraft bei der Entwicklung des Bauerndorfs zum Heilbad. 1767 wurde Meinberg durch eine Verfügung des Grafen offiziell zum „Curort“ ernannt, in diesem Jahr wurden bereits 413 Kurgäste gezählt. Zur Unterbringung der Gäste mussten Hotels gebaut werden. Der historische Kurpark wurde 1770 angelegt. Im gleichen Jahr entstand das Logierhaus Stern, damals Privatbesitz von Johann Erhard Trampel, 1775 dann das Logierhause Rose auf der gegenüberliegenden Seite des barocken Kurgartens. Trampel starb im Jahr 1817 im Alter von 80 Jahren in Pyrmont Seine Nachfolger Scherf († 1818) und Gellhaus schafften die Grundlagen für die Schlammbadekur (heute: Moorkur), die sich in der Folgezeit als Erfolg erwiesen. Trotzdem dauerte es bis 1900, bis man zum ersten Mal tausend Kurgäste in einer Saison zählte.

Seit 1903 darf sich der Ort aufgrund fürstlicher Order Bad Meinberg nennen. Das eigentliche Bad gehörte aber immer noch nicht zum Gemeindebezirk, sondern stellte einen eigenen Domanialbezirk dar. Es wurde erst 1919 dem Gemeindebezirk Bad Meinberg angeschlossen. 1933 wurde Bad Meinberg Lippisches Staatsbad. Nach über 800-jähriger Geschichte endete 1947 die Selbstständigkeit Lippes und es wurde Teil des neu gegründeten Bundeslandes Nordrhein-Westfalen. Als Folge der Verhältnisse in Lippe wurde jedoch das Domanial- und Forstvermögen, zu dem auch die beiden Bäder Meinberg und Salzuflen gehörten, nicht nach Nordrhein-Westfalen überführt. Zur Verwaltung dieses Vermögens wurde durch Gesetz vom 5. November 1948 der Landesverband Lippe gegründet, der seither Träger des Staatsbades ist.

Am 2. Dezember 1969 wurde das Detmold-Gesetz beschlossen, welches zum 1. Januar 1970 die Stadt Horn mit den Gemeinden Bad Meinberg, Belle, Bellenberg, Billerbeck, Fromhausen, Heesten, Holzhausen-Externsteine, Leopoldstal, Schmedissen (alle aus dem Amt Detmold-Land), sowie Vahlhausen bei Horn, Veldrom, Wehren und Kempenfeldrom (Amt Steinheim im Kreis Höxter) zur neuen amtsfreien Stadt Bad Meinberg-Horn im Kreis Detmold zusammenschloss.

Diese wurde bereits am 10. September 1970 in Horn-Bad Meinberg umbenannt. Am 1. Januar 1973 wurde der Kreis Detmold aufgelöst und ging durch die Vereinigung mit dem Kreis Lemgo im heutigen Kreis Lippe auf.

Bücher

Karten

Grafschaft Lippe Horn-Bad Meinberg im Kreis Lippe Ortsteile von Horn-Bad Meinberg Siedlungen

Horn - Bad Meinberg, siehe Maps

Verweise

Auskünfte

Landesarchiv Lippe

Kreisarchiv Lippe und Stadtarchiv Horn-Bad Meinberg

Heimatvereine Horn und Bad Meinberg

Ahnenforschung Kreis Lippe

Auskünfte oder weitere ausführliche Unterlagen in digitaler Form zu einzelnen Höfen erhalten Sie unter:

                  info@westfalenhoefe.de
wiki/lippe_horn-bad_meinberg.txt · Zuletzt geändert: 2019/08/29 18:13 von michael