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wiki:doerentrup_humfeld

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Humfeld

Dieses ist die Beschreibung des Dörentruper Ortsteil Humfeld.

Hausstätten- und Höfeliste

Die [Humfelder Hausstätten- und Höfeliste] umfasst die Hausnummern 1 bis . Es ist etwa der Umfang der 1820 existierenden Häuser und Höfe.

Geschichte

Humfeld liegt im Tal der Bega und ist ein Ortsteil der Gemeinde Dörentrup im Kreis Lippe in Nordrhein-Westfalen.

Humfeld wird erstmals um 1465 in Dokumenten des Kanonissenstifts Möllenbeck erwähnt. Um die wirtschaftlichen Grundlagen zu sichern, legten Mönche zu dieser Zeit umfangreiche Verzeichnisse der Besitztümer des Klosters an. Im Direktorium super bona Molenbeke wird gemeinsam mit anderen Orten auch Humfeld genannt. Hier ist weiter zu lesen: Humfeld besteht aus Oberen- und Niederenhumfeld. In Oberenhumfeld liegt der Oberhof. Er gehört in das Amt Wülfentrup und bringt 5 Schilling Rente. Er ist ein Hagengut. Oberenhumfeld ist wüst und liegt unter dem Sternberge nach Bega hin. Sowohl Oberen- wie auch Niederenhumfeld waren zu dieser Zeit wüst gefallen. Ursache könnten Krankheiten und Seuchen gewesen sein, die ganze Landstriche entvölkerten. Aber auch die zahlreichen Fehden in dieser Zeit hatten möglicherweise diese Wüstung verursacht. In der Soester Fehde von 1444 bis 1449 wurden weite Teile in Lippe geplündert und zerstört. Humfeld gehörte seit der Gründung des Kirchspiels Bega zu dieser Kirchengemeinde. Vor rund 145 Jahren wurde dort die jetzige Kirche erbaut. Bei Ausschachtungsarbeiten fand man in vier Meter Tiefe eine Anzahl von zumeist doppelt übereinandergestellter Särge aus ausgehöhlten Baumstämmen. Diese Totenbäume waren in der Zeit Karls des Großen üblich und der moorige Boden hatte die Särge konserviert. Im Laufe des 13. Jahrhunderts wurde hier vermutlich die erste steinerne Kirche errichtet und hat der Gemeinde bis zu deren Abbruch 1863 als Versammlungsort gedient. Der erste namentlich bekannte Pfarrer der Humfelder war Johann de Warberge zu Beginn des 15. Jahrhunderts. Gegen Ende des 15. Jahrhunderts hatte Humfeld etwa 170 Einwohner. Die Leibeigenschaft wurde erst im Jahr 1808 infolge der Französischen Revolution von Fürstin Pauline aufgehoben.

Am 1. Januar 1969 wurde Humfeld ein Teil der Gemeinde Dörentrup. Kleinere Gebiete der Gemeinde Humfeld wurden nach Barntrup eingegliedert, wo sie aber nach Maßgabe der Hauptsatzung keine eigenen Ortsteile bilden. 2006 konnte das Elisenstift sein 125-jähriges Bestehen feiern.

Dokumente

Bücher

Karten

Humfeld in der heutigen Struktur als Stadtteil.

Humfeld, siehe Maps:

Verweise

Kreisarchiv Lippe und Gemeindearchiv Dörentrup

Heimatvereine Dörentrup

Ahnenforschung Kreis Lippe

Auskünfte oder weitere ausführliche Unterlagen in digitaler Form zu einzelnen Höfen erhalten Sie unter:

                  info@westfalenhoefe.de
wiki/doerentrup_humfeld.txt · Zuletzt geändert: 2020/10/29 17:12 von michael