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wiki:luegde_woerderfeld

Wörderfeld

Dieses ist die Beschreibung des Lügder Ortsteil Wörderfeld.

Höfeliste

Die [Wörderfelder Haus- und Höfeliste] umfasst die Hausnummern 1 bis , Dieses ist etwa der Umfang der 1820 existierenden Häuser und Höfe.

Geschichte

Wörderfeld wird in einer Schenkungsurkunde aus dem Jahr 1258 unter der Bezeichnung Villa Worden bzw. Menzenhagen erstmals erwähnt. Seine Geschichte ist eng mit der Geschichte des Klosters Falkenhagen verbunden. Auch Wörderfeld fiel im 14. Jahrhundert wüst. Vorläuferort war Mensenhagen auf demselben Siedlungsplatz. 1526 wurde Wörderfeld, welches anfangs noch als Mensenhagen bezeichnet wurde, mit Unterstützung des Klosters wieder aufgebaut. Vermutlich um 1605 wurde eine Zehntscheune errichtet, in der die Bauern den Zehnten für das Kloster lagern mussten. Die Scheune steht heute noch und ist ein Musterbeispiel für den technischen Stand des Zimmerer-Handwerks im 17. Jahrhundert. Wie alle Dörfer im Bereich des Klosters Falkenhagen ist auch Wörderfeld gemischt konfessionell. Im Verlauf der Gegenreformation um 1609 hatte der Bischof von Paderborn in Falkenhagen eine Gruppe Jesuiten angesiedelt. Sie lebten dort im Gebäude der heutigen katholischen Kirche. Ihnen gelang es, viele protestantische Bewohner der Umgebung für die katholische Kirche zurückzugewinnen. Damit wurden Wörderfeld und weitere Dörfer zur Hälfte katholisch, ein einmaliger Vorgang im protestantischen Lippe.

Die vorher selbständige Gemeinde wurde im Rahmen der Kommunalreform am 1. Januar 1970 eingemeindet.

Dokumente

Bücher

Karten

Wörderfeld in der heutigen Struktur als Stadtteile.

Wörderfeld, siehe Maps:

Verweise

Kreisarchiv Lippe und Stadtarchiv Lügde

Heimatverein und Museum Lügde

Heimatverein Lügde

Auskünfte oder weitere ausführliche Unterlagen in digitaler Form zu einzelnen Höfen erhalten Sie unter:

                  info@westfalenhoefe.de
wiki/luegde_woerderfeld.txt · Zuletzt geändert: 2019/06/10 18:21 von michael